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Green Balance Herbst 2013

Green Balance N Printmedien im Trend Trotz der digitalen Revolution sind Bücher und Zeitschriften in Papierform nach wie vor sehr beliebt. Die Herstellung aus nachwachsenden und recyclingfähigen Rohstoffen sowie geschlossener Prozesse machen Papier zu einem nachhaltigen Produkt. Dafür sorgt auch UPM, dank Biofore. 14 Green Balance Herbst 2013 schen Ländern mit einer steigenden Auflage von derzeit 2 Mio. Die Verkaufszahlen haben sich 2011 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Während man eine digitale Publikation schnell mal auf der Arbeit am Computer überfliegt, nimmt man eine hochwertige Zeitschrift oder einen ansprechenden Katalog auch gern mit auf den Balkon oder im Urlaub zur Hand, um den Inhalt in Ruhe zu genießen. Printmedien sind v. a. für erfolgreiche medienübergreifende Kampagnen wichtig – in Verbindung mit digitalen Medien werden hier nicht nur bestehende sondern auch neue Kunden erreicht. Daher werden Druckmuster von einigen als das wirksamste Vertriebsmittel erachtet. Die Zukunft heißt Innovation Päivi Rissanen von UPM sieht die Zukunft von Printmedien u. a. in der Produktentwicklung und bei Innovationen. Druckerzeugnisse unterstützen und ergänzen immer häufiger digitales Multichannel Marketing, während gleichzeitig der Fokus auf die Differenzierung gerichtet wird – fühlen, spüren und erleben. „Aufgrund des hohen Energiebedarfs spielt die Ressourceneffizienz eine immer größere Rolle in der Papierindustrie. Es gibt eine Reihe von Bereichen, in denen noch Verbesserungen möglich sind. Papierprodukte werden so immer leichter, behalten aber ihre hohe Festigkeit und nachhaltige Qualität. Und das Bewusstsein für die vielfältigen Eigenschaften von Papier wird vermutlich weiter steigen.“ m nahmslos auf Papier von UPM gedruckt. Zwischen 1992 und 2012 konnten bei der Herstellung des Wirtschaftsmagazins der Wasserverbrauch um 35 % und die Produktionsabfälle sowie CO2-Emissionen um 90 % gesenkt werden – der Anteil zertifizierter Holzfasern stieg auf 100 %. Dafür erhielt das Magazin im Jahr 2007 das EU-Umweltzeichen. Das bevorzugte Medium Für viele war es eine Überraschung, als einer der größten deutschen Online- Modehändler, Zalando, auf Printmedien umstieg. Allerdings, ganz so verwunderlich ist dies nicht, denn Zalando nutzt seit jeher verschiedene Marketingstrategien. Das vierteljährlich erscheinende Zalando-Magazin ist eine stilvolle Alternative zu einem herkömmlichen Produktkatalog. Es erscheint in sechs europäi- Päivi Rissanen, Environmental Director bei UPM Paper in Finnland betont: „‘Erneuerbar' beschreibt als Schlüsselwort am besten, wofür Biofore steht. Unser Versprechen in puncto Nachhaltigkeit basiert auf nachweis - licher und verbesserter Leistung. Wir verwenden nur zertifiziertes Holz aus zuverlässigen Quellen und für jeden ver - arbeiteten Baum pflanzen wir drei bis vier neue Bäume. Damit tragen wir zur gegenwärtig wachsenden Waldfläche in Europa bei.“ Ein weiteres Schlüsselwort ist 'Rückgewinnung'. UPM Paper ist der weltweit größte Abnehmer von Altpapier in der grafischen Industrie. Die Leistung auf Werksebene wird durch die Wiederverwendung und Wiederverwertung von 90 % des Produktionsabfalls bestätigt, wie z. B. im Werk in Shotton in Großbritannien. „Mittlerweile sind wir sogar in der Lage, anorganische Abfallprodukte wie Asche zu nutzen, z. B. für den Bau von Straßen“, sagt Päivi Rissanen. „Kurz gesagt, der Nutzen durch Biofore ist enorm.“ Dieses Konzept sorgt für weniger Abfall, einen geringeren Wasser- und Energieverbrauch und eine Reduktion des Ressourcenbedarfs. Nachhaltiger Favorit Eines der besten Beispiele für bedeutende Fortschritte bei effizienter Ressourcennutzung ist „The Economist“. Seit 20 Jahren wird das Magazin nahezu aus- Die Herstellung aus nachwachsenden und recyclingfähigen Rohstoffen mittels neuester Technologien sowie geschlossener Prozesse macht Papier während seines gesamten Lebenszyklus zu einem nachhaltigen Produkt.


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