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pbsAktuell 08-2016

Deutschen Patentamt offiziell bestätigt. Es steht für eine herausragende Positionierung – und entspricht damit der Philosophie des Unternehmens: Beste Materialien und traditionelle Handwerkskunst im Verbund mit technologischem Fortschritt werden in eine stets hochwertige und aktuelle Angebotspalette umgesetzt. Pinsel in höchster Qualität Im Jahr 2006 entstand in der Tillystraße in Nürnberg ein Neubau, in dem die Produktion – die Handfertigung wie auch die maschinelle Produktion – sowie die Verwaltung vereint wurden. Die Liebe zur Kunst ist aber in allen Bereichen des Gebäudes erlebbar. Bilder, Skulpturen und Objekte von zeitgenössischen Künstlern schmücken auch alle Fertigungsräume. Ihre Funktion verbindet sich mit der Atmosphäre einer Galerie: Hier wird produziert, womit später Kunstwerke entstehen. Herrscht in der manuellen Werkstatt eine ganz eigene konzentrierte Ruhe, durchströmt die automatische Fertigung für die synthetischen Pinsel ein eigener Klangrhythmus. Hier klingeln Vibratoren, summen die Teilungsgeräte, die bis auf ein Zehntelgramm genau tausend Pinsel in der Stunde portionieren und herstellen. Die Fertigungsstraßen werden in den unternehmenseigenen Werkstätten konstruiert und gebaut – ein weiteres Kriterium für höchste Qualität, auch bei den Synthetikpinseln. So verwundert es nicht, dass da Vinci – trotz preiswerter Importe aus China – eine positive Geschäftsentwicklung verzeichnet. Heute sind 140 Mitarbeiter bei da Vinci beschäftigt; es gibt ca. 10.000 Pinselvarianten im Angebot. Rund sechs Mio. Pinsel werden jedes Jahr in alle fünf Kontinente verschickt. www.davinci-defet.com �� Pinsel seit 126 Jahren Die Künstlerpinselfabrik wurde 1890 gegründet, seit 1930 ist sie in Familienbesitz. Hansfried Defet leitete das Unternehmen seit 1945 ohne Unterbrechnung und war Pinselmacher in der dritten Generation. Frühzeitig machte man sich Gedanken über die Nachfolge. So wurde 1985 in der Person von Hermann Meyer Verstärkung für Vertrieb und Marketing gefunden. Seit 1990 leitet er als Partner und Mit-Gesellschafter ebenfalls die Geschicke des Hauses. Widmete sich das Unternehmen jahrzehntelang ausschließlich der Herstellung von handgefertigten Künstlerpinseln, wurde ab den 60er Jahren das Produktspektrum erweitert: Auf die Idee von Marianne Defet geht der Aufbau der Produktion von Kosmetikpinseln zurück. Dank ihrer Arbeit wurden da Vinci Kosmetikpinsel „Handmade in Germany“ seit Anfang der 80er Jahre der Inbegriff für Qualität und Innovation auch in diesem Bereich. Mit ihren Ideen beeinflusste sie die gesamte Branche. Hansfried Defet wiederum war es, der ab 1990 die Entwicklung der maschinellen Fertigung von Synthetikpinseln vorantrieb. Damit konnte auch im Schulsegment eine qualitativ hochwertige Pinsellinie etabliert werden. Elektronisch gesteuerte Maschinen dominieren bei der Produktion der Synthetikpinsel. Die Fertigungsstraßen wurden bei da Vinci konstruiert und gebaut.


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